Übungswaffen

Übungswaffen

Durch die Vielfalt an Traningswaffen, lässt sich das Spektrum der Fähigkeiten eines Kampfsportlers, neben den Hand- und Fußformen beliebig erweitern. Diese Bereicherung ist in vielen Disziplinen inhaltlich, aber auch losgelöst vom Kern der einzelnen Kampfsportarten gegeben.

In den chinesischen Disziplinen wie Wu-Shu, Kung-Fu, und Tai-Chi gibt es eine Vielzahl traditioneller Waffenformen. Neben den wohl bekanntesten Trainingswaffen wie Säbel (Breitschwert) oder Schwert, werden Stock, Speer, kurze und lange Helebarde, Schmetterlingsmesser, Doppelschwert, neunteilige Peitsche,  Doppelsäbel, Doppelhammer, Fächer und vieles mehr gelehrt und trainiert. Die Geräte können aus Holz oder Metall hergestellt sein.

DIe japanischen Disziplinen beinhalten die Kobudosysteme mit Waffen wie Jo, Bo, Tonfa, Sai, Nunchaku, Kama und viele mehr. Auch die Waffen der herrschenden Klassen wie Tanto, Wakizashi, Katana, Naginata die oft zu Trainingszwecken als Holzwaffen verwendet werden wie Tanto, Shoto, Bokken, Suburito, Shinai - um nur die gängigsten zu nennen - sind sehr zahlreich.

In der Regel findet das Training je nach Disziplin mit oder ohne Kontakt statt.  Bei Partnerformen wird der Kontakt oft nur angedeutet. Trotzdem wird vorwiegend mit stumpfen Waffen trainiert, um Verletzungen auszuschließen. Es geht dabei in erster Linie um die Beherrschung der Waffenformen und deren Anwendbarkeit. Der Selbstverteidigungsaspekt ist Hintergrund all dieser Disziplinen.

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